Internationale DRV-Juniorenregatta München 2026
Der Bregenzer Juniorinnen-B-Doppelzweier mit Madeleine Stenzel und Lilli Sinz soll eine Woche nach der Münchner Regatta bei der EUROW in Ottensheim an den Start gehen und dort um die Qualifikation für die Olympic Hopes Regatta (2. Junihälfte in Kruszwica, Polen) kämpfen. Da Lilli die Alpe-Adria-Regatta in Bled wegen einer Schulveranstaltung ausgelassen hatte und der Doppelzweier somit heuer noch kein Rennen gerudert war, sollten die beiden Mädels am Samstag die Möglichkeit bekommen vor der EUROW doch noch ein Rennen zu bestreiten. Da die Olympic Hopes Regatta über 2000 m ausgetragen wird (auch wenn sie in erster Linie für Junior:Innen B gedacht ist) und die Aspiranten für eine Teilnahme daran auch bei der EUROW in der Junioren-A-Klasse mit der Wettkampfdistanz 2000 m (statt 1500 m bei den Junior:Innen B) an den Start gehen müssen, waren Madeleine/Lilli in München im Juniorinnen-A-Doppelzweier gemeldet. Als ob der Start in der Altersklasse über der eigenen nicht schon schwierig genug ist, ist die Qualität des Teilnehmerfeldes bei dieser Regatta natürlich besonders hoch – es musste daher erwartet werden, dass die Bregenzerinnen im hinteren Teil des Felds rudern würden.
Nach der Anreise und einem kurzen Training am Freitag, war der 1. Vorlauf des Juniorinnen-A-Doppelzweiers am Samstag das erste Rennen der Regatta. Neben dem Boot des Polnischen Ruderverbands waren ein Boot aus Tschechien (LAV) und 3 deutsche Boote (RC Witten und 2 Renngemeinschaften) die Gegnerinnen des Bregenzer Boots, deren Crews jeweils aus „echten“ Juniorinnen A bestanden und damit 1-2 Jahre älter als Madeleine und Lilli waren. Im Rennen lagen die beiden (eigentlich erwartungsgemäß) bald im hinteren Teil des Feldes, kämpften aber über die gesamte Strecke mit dem tschechischen Boot um den 5. Rang. Auch wenn dieser Kampf schließlich um Haaresbreite (0,14 Sekunden) verloren ging und es damit im Ziel der 6. Rang war, ruderten die beiden bis auf einen kleinen Durchhänger auf den dritten 500m ein recht gutes Rennen. Da nur die Finali A und B ausgetragen wurden (bei 18 startenden Booten), war die Regatta damit für die Bregenzer Delegation bereits am Vormittag schon wieder beendet, das Ziel eines Trainings unter Rennbedingungen war aber erfüllt.