Sommer-Rudercamp 2026
Bereits am Sonntag fand zum Auftakt des Camps ein erstes Kennenlernen statt. Nach einer Führung durch das Bootshaus erhielten die Kinder spannende Einblicke in den Rudersport. Zum Abschluss konnten sie am Ruderergometer ihre ersten Ruderschläge ausprobieren und sich mit dem Bewegungsablauf vertraut machen. Auch die Eltern folgten der Einladung zum Auftakt und erhielten interessante Informationen rund um den Rudersport und das Camp.
Am Montag startete schließlich der erste richtige Camptag. Nach einer Einweisung am Bootsplatz ging es direkt aufs Wasser. Anfangs waren alle noch etwas unsicher, doch mit jedem Ruderschlag wuchsen Sicherheit und Selbstvertrauen. Schon nach kurzer Zeit konnten die Kinder den Bewegungsablauf immer besser umsetzen. Nach dem Mittagessen und einer Pause mit gemeinsamen Spielen wartete am Nachmittag eine besondere Herausforderung: Renneiner und Renndoppelzweier wurden in den Hafen gebracht – mit der Frage: Wer schafft es, ohne zu kentern? Die ersten Versuche waren noch vorsichtig, doch nach der ersten Kenterung war das Eis gebrochen und alle probierten sich mit viel Freude an den Kleinbooten aus.
Auch am Dienstag spielte das Wetter zunächst perfekt mit. So konnten die Kinder das Erlernte vom Vortag in den C-Gigbooten weiter vertiefen und eine schöne Runde auf dem ruhigen Bodensee rudern. Über die Mittagspause frischte der Wind jedoch auf und sorgte für Wellen, sodass das Nachmittagsprogramm erneut im geschützten Hafen stattfand. Dort wurde weiter das Einerfahren geübt. Dabei waren die Fortschritte gegenüber dem Vortag deutlich sichtbar – sowohl technisch als auch im sicheren Umgang mit den Booten.
Der letzte Camptag am Mittwoch bescherte der Gruppe nochmals ideale Bedingungen. Gemeinsam ruderten die Kinder bis zur Bregenzer Achmündung und wieder zurück. Besonders erfreulich war, dass die Boote nun deutlich schneller und koordinierter unterwegs waren, teilweise bereits von den Kindern selbst gesteuert wurden und sogar kleine Rennen simuliert werden konnten. In der Mittagspause stärkten sich alle mit Pizza und Eis, bevor die Kinder wieder begeistert in das Kartenspiel „Werwolf“ eintauchten. Am Nachmittag wartete mit der Run-to-Erg-Challenge der sportliche Abschluss des Camps: In Dreierteams galt es, einen kleinen Parcours zu absolvieren und gemeinsam möglichst schnell 2.000 Meter auf dem Ergometer zu rudern – immer im Wechsel nach jeweils 20 Ruderschlägen. Die Kinder motivierten sich gegenseitig und gaben noch einmal alles.
In der abschließenden Feedbackrunde wurden die schönsten Erlebnisse und persönlichen Highlights der vergangenen Tage geteilt.
Ein großes Dankeschön gilt unseren beiden Athletinnen Amelie und Rita sowie Trainerin Teresa, die das Camp mit viel Engagement, guter Laune, ihren Kochkünsten und einer großartigen Betreuung zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.
Wir freuen uns besonders, dass wir viele Kinder für den Rudersport begeistern konnten. Vielleicht dürfen wir einige von ihnen schon bald im Nachwuchstraining des Rudervereins Wiking Bregenz wieder begrüßen!